In meiner Funktion an der Hochschule Pforzheim beschäftige ich mich mit neuen Lernformaten und Social Collaboration Software. Dabei scanne ich sehr oft den Markt nach neuen, innovativen Konzepten und Tools. Welche dies sind, erfahren Sie in meiner Beitragsreihe. 

In einer Reihe von Blogartikeln auf dem L&Dpro-Blog möchte ich ein paar der Lösungen, die ich für besonders interessant halte, vorstellen und mögliche Einsatzbeispiele aufzeigen. Für einen Leadership-Kurs nutze ich z.B. das Enterprise Social Network Coyo als „soziale Lernplattform“. Meine Fragestellungen dabei lauten:

  • Wie kann ich die Lernprozesse der Lernenden besser unterstützen?
  • Wo findet Lernen hauptsächlich statt?
  • Welchen Content gibt es bereits und wie kann ich diesen zur Unterstützung der Lernenden besser nutzen, ohne dass ich selbst andauernd Content erstellen und updaten muss?
  • Wie kann ich kollaboratives und adaptives Lernen besser unterstützen?
  • Wie kann ich die Entwicklung einer aktiveren und selbstverantwortlicheren Lernkultur fördern?

Die Basis

Um besser nachvollziehen zu können, warum ich die später folgenden Beispiele ausgewählt habe, sollten wir zuerst aber einmal klären, wie sich die Lernwelt der Zukunft für mich darstellt. Im Normalfall richte ich die Entwicklung organisationaler Lernsysteme an einem Modell der Entwicklungspsychologie, namens Spiral Dynamics aus. Dieses bildet auch die Basis für meine „Definition“ der neuen Lernwelt, die besonders im Rahmen von NewWork für mich unabdingbar ist. NewWork bedarf auch NewLearning, um vor allem diesen kulturellen Wandel besser unterstützen zu können. Wer mehr über das Modell erfahren möchte, findet hier ein Video von mir dazu, welches Spiral Dynamics im organisationalen und Lernkontext näher beschreibt.

Lernen in der VUKA-Welt

>>> Lernen in diesem Kontext sollte ein möglichst aktiver und sozialer Prozess sein, der am besten immer an ein konkretes Bedürfnis, eine Emotion oder eine Herausforderung gebunden sein sollte und das Ziel verfolgt, zu einer Verhaltensänderung zu führen. <<<

VUKA steht für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. Ohne Verhaltensänderung, kein Lernen und somit auch kein Transfer in die eigene Praxis. Die Verantwortung für den Lernerfolg liegt somit viel stärker bei dem jeweiligen Individuum. Die Personalentwicklung hingegen wird zum „Lernräumegestalter“ und Unterstützer der individuellen Lernprozesse ihrer Mitarbeiter. Sozusagen zum Community-Facilitator für formelle und informelle Entwicklungsnetzwerke. Das „Lernen im Netz“, sowohl digital gestützt als auch mit persönlichen Netzwerken spielt hierbei für mich eine zentrale Rolle. Um Lernszenarien zu kreieren, die diesen Grundsätzen folgen, suche ich stets nach Tools, welche dieses Paradigma bestmöglich unterstützen. Welche Besonderheiten und möglichen Einsatzgebiete diese Tools beinhalten, erfahren Sie in Teil 2 meiner Beitragsreihe auf dem L&Dpro-Blog.

Folgende Tools stelle ich in Teil 2 näher vor:

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