Die Themen Führung, Change, Agilität sind aktueller denn je, egal ob Personalverantwortliche, Akademieleiter,  Geschäftsführer, Bereichsleiter oder Trainer – keiner kann sich dem entziehen. Die damit verbundene und zunehmende Unsicherheit auch.

Dass Führungskräfte gut entscheiden, kommunizieren, informieren, delegieren und kontrollieren können, wird erwartet und nicht mehr diskutiert. Zudem sollen Führungskräfte/Entscheider mindestens auch inspirieren und/oder Vorbild sein. Kurzum: im Managementbereich und in den Führungsetagen wird auf hohem Niveau jongliert. Wir jonglieren mittlerweile mit so vielen Themen und Entscheidungen, dass wir noch nicht einmal merken, dass wir jonglieren.

Agieren ist wichtiger als Reagieren bzw. Werfen ist wichtiger als fangen

Um im Bild des Jonglierens zu bleiben: Die meisten Leute sind die meiste Zeit im Fangmodus unterwegs: Was gerade aktuell kommt, wird gefangen. Hier ein unerwarteter Anruf eines wichtigen Kunden, dort ein neuer, „dringender“ Termin, oh, ein Meeting, da muss ich schnell hin. Wir reagieren. Der Fokus ist zuerst immer nur auf den Ball gerichtet, der auf den Boden zu fallen droht, also das, was am dringendsten ist oder am lautesten schreit.

Was das Jonglieren in dieser Hinsicht lehrt: Der herausfordernde Part ist nicht das Reagieren (Fangen). Sondern das Agieren (Werfen). Wenn es einigermaßen laufen soll, muss man die Initiative ergreifen. Möglichst ohne Hektik und mit Ruhe, damit man so handeln kann, wie man das selbst möchte – und nicht so, wie es einem von „außen“ diktiert wird.

Jonglieren mit Aufgaben, Prioritäten und Terminen

Ich lebe in München und bin Profijongleur sowie Experte für Jonglieren, Lernen und Gehirn-Wissen. Ich behaupte: „Wir alle sind Jongleure, denn wir jonglieren tagtäglich mit Aufgaben, Prioritäten, Terminen und Unwägbarkeiten.“ Deshalb empfehle ich die Reaktivierung des Selbstbewusstseins – und dies mit ganz einfachen Mitteln. Frei nach dem Motto: Verrückte Situationen erfordern verrücktes Verhalten!

Er empfiehlt Unsicherheit Schritt für Schritt in Sicherheit zu verwandeln, in dem man das Jonglieren mit drei Bällen lernt. Das Jonglieren mit Bällen ist nämlich eine unterschätzte, sehr fundierte und deshalb überaus ernst zu nehmende Chance, dem Chaos im Büro bzw. in der Welt zu begegnen. Hierzu hat er vor zwanzig Jahren das Jonglier-Lernsystem REHORULI® erfunden, bei dem absolute Anfänger in verblüffend kurzer Zeit das Jonglieren mit 3 Bällen lernen können (www.rehoruli.de). Mittlerweile ist REHORULI® in zehn Sprachen erschienen, Marktführer und kostenfrei als App bei GooglePlay und AppStore erhältlich („Jonglier-Fix“).

VIDEO: Arbeit 4.0:
Was hat Jonglieren mit Führung & Change zu tun?

Jonglieren als Tool für Unternehmen und Erfolgsverantwortliche

Seit fünfzehn Jahren bin ich Buchautor, Profijongleur, Trainer und seit fünfzehn Jahren gefragter Speaker und Moderator. Ich vermittele Themen wie Führung & Change, Motivation & Ziele, Gehirn & Lernen wie kein anderer, äußerst vergnüglich, „merk”-würdig, dabei seriös und nachhaltig. Egal ob mit Keynotes oder kundenindividueller Business Jonglage. Aktuelle Erkenntnisse der Gehirnforschung versuche ich unterhaltsam mit konkreten Tipps für die effektive Umsetzung zu verknüpfen. Farbe und Bewegung meiner drei Jonglierbälle setzte ich für die emotionale Verankerung der Inhalte ein.

VIDEO: Business-Jonglage mit 3+4 Bällen
zum Thema „IT“, „Mittelstand“ und „Innovation“

Vorträge von Stephan Ehlers auf der L&Dpro:

09.05.2019 – 10:00-10:30, Live Training Area: Warum so wenig CHANGE-Projekte wirklich gut gelingen und was man dagegen tun kann

09.05.2019 14:00 – 14:30, Live Training Area:
Warum in Firmen zu wenig gespielt, gelacht und zu wenig gesponnen wird und wozu das gut sein soll

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