Projektmanagement, Ausbildereignung, Datenanalyst, Sales- und Marketingmanager – wer seinen Mitarbeitern digitale Weiterbildung im Unternehmen anbieten möchte, braucht dazu keine eigene Lernplattform.

Immer mehr Weiterbildungsakademien bieten von der gebrandeten „Corporate University“ bis zum einzelnen Online-Kurs digitale Lerninhalte und ganze Ausbildungsgänge an, die man in die eigene Weiterbildungsstrategie integrieren kann.

Insbesondere kleine Unternehmen hätten bei digitalem Lernen Nachholbedarf, schrieb das Institut der Deutschen Wirtschaft zur Weiterbildungserhebung 2018. Als Gründe identifizierten die Wissenschaftler unter anderem, dass entsprechend qualifiziertes Personal fehle und nicht genügend Mitarbeiter vorhanden seien, damit sich die Investition in maßgeschneiderte Lösungen lohne. Ihr Vorschlag, unternehmensübergreifende Kooperationen zu bilden, um  Weiterbildungsmodule gemeinsam zu entwickeln, ist so aufwendig und häufig langwierig, dass sich der Bedarf schneller überholt haben könnte als Ergebnisse vorliegen. Eine schnellere Lösung mit vielen Vorteilen sind Online-Lernplattformen mit einem qualitativ hochwertigen Angebot, die sich speziell an Unternehmen richten. Damit können Mitarbeiter überall und jederzeit auf Lerninhalte zugreifen, die zudem überprüft sind und keine hohen Investitionen erfordern.

Externe Lern-Labore nutzen

Das Start-up StackFuel etwa hat sich gezielt auf die Online-Weiterbildung von Datenspezialisten eingerichtet, die für die Digitalisierung von Unternehmen dringend gesucht werden, aber nicht in ausreichender Zahl am Markt vorhanden sind. In diesem Bereich stellt die Weiterbildung eigener Mitarbeiter  besondere Anforderungen an eine digitale Lernplattform, denn nur, wenn diese über eine interaktive Programmierumgebung und industrierelevante Datensets verfügt, kann das zuvor in Videos und Webinaren gelernte Wissen auch in einem geschützten Bereich geübt werden. So ein spezialisiertes Data Lab einschließlich Experten selbst vorzuhalten, können sich Unternehmen sparen, die ihre Mitarbeiter über StackFuel weiterbilden. Auch die Betreuung der Lerner ist gewährleistet. Sie können ihre Fragen zur Online-Weiterbildung direkt per Mail oder online an den Weiterbildungsanbieter richten.

Fachkräftemangel mit Online-Recruiting entgegenwirken

Ein ähnlich wichtiges, wenn auch Nischen-Thema, ist das Online-Recruiting. Selbst kleinste Unternehmen setzen mittlerweile darauf, ihre Mitarbeiter aktiv online zu suchen und zu finden. Die digitale Welt der Businessnetzwerke und Stellenportale im Internet erfordert nicht nur zu wissen, wen man eigentlich sucht, sondern die Suche auch zielgenau zu gestalten und zu bewerben. Hier sind Marketingkompetenzen ebenso gefragt wie Social Media und IT-Kenntnisse. Das sind sehr spezielle Lerninhalte, die in dem hoch dynamischen Umfeld des World Wide Web zudem ständig aktualisiert und erweitert werden müssen. Die Spezialisten von  Digital Recruiter zum Beispiel bieten für Unternehmen Jahreslizenzen an, die den Teilnehmern der Online-Weiterbildung uneingeschränkten Zugang auf rund 40 Stunden  Lerninhalten in Form von Video-Tutorials und Micro-Lerneinheiten bieten.

Ausbildung fördern

Wenn sich schon Auszubildenden im Handwerk und Gewerbe online auf Prüfungen vorbereiten, können das auch Ausbilder, zum Beispiel über die Online-Lernplattform der eCademy. Der Anbieter hat gemeinsam mit der Bildungs GmbH des Deutschen Industrie- und Handelskammertags DIHK entsprechende Lerninhalte entwickelt, die entweder über die  Lernplattform der eCademy direkt am Arbeitsplatz oder über ein mobiles Endgerät genutzt werden können. Die Lerninhalte sind so gestaltet, dass der Lerner bei Interesse auch tiefer ins Thema gehen kann und sich zum Beispiel relevante Gesetzestexte und unterstützende Informationen ansehen kann. Ob das Lernen erfolgreich war, zeigt eine „Lernampel“ und gegen Prüfungsangst hilft eine Prüfungssimulation, bei der sogar Noten verteilt werden. Das Lizenzmodell, eine Lizenz pro Lerner, umfasst auch die Smartphone-App, mit der online oder offline gelernt werden kann.

Flexibel online lernen – ideal für Projektmanagement und Marketing

Prognosen besagen, dass Projekte im Jahr 2020 bereits für 15 Prozent der Wertschöpfung in der gesamten deutschen Wirtschaft verantwortlich sein werden („Projektwirtschaft 2020“). In anderen Studien ist zu lesen, dass die Arbeitszeit, die wir in Projekten verbringen, immer weiter steigt. Diese Projekte sind häufig nicht auf ein Land oder ein Unternehmen beschränkt, vielmehr muss grenzüberschreitend mit internen und externen Mitarbeitern zusammengearbeitet werden. Die Folge: Es werden sowohl mehr professionelle Projektmanager gebraucht wie Mitarbeiter, die ebenfalls mindestens Grundlagenwissen in Sachen Projektmanagement brauchen. Online-Lernen ist für viele  Unternehmen eine ideale Möglichkeit, Mitarbeiter an verschiedenen Standorten gleichzeitig und neben der Arbeit zu schulen, um sie auf einen Wissensstand zu bringen. Einige Online-Lernplattformen großer Weiterbildungsanbieter ermöglichen den Lernenden zudem, sich in Lerner Communities online zu treffen, um das Gelernte gemeinsam zu besprechen. Oder sie stellen die  Lerninhalte, je nach Lizenz, über einen längeren Zeitraum als für den eigentlichen Kurs zur Verfügung und schaffen so einen Wissenspool, auf den bei Bedarf schnell und unabhängig von Zeit und Ort, online zugegriffen werden kann.

Was heute gilt, ist morgen schon von gestern oder hat sich verändert. So lässt sich aktuell die Halbwertszeit von Wissen im Online-Marketing beschreiben. Das hat dazu geführt, dass Google und Facebook als wichtigste Suchmaschine bzw. Netzwerke mittlerweile sogar ein großes Programm an kostenlosen Kursen zum Marketing auf den eigenen Seiten anbieten. Wer sich nicht darauf verlassen will, findet zahlreiche Seiten im Netz, die sogar zertifizierte Marketing-Abschlüsse anbieten, die Unternehmen für ihre Mitarbeiter buchen können.

Online-Learning: Die Vorteile für Unternehmen  auf einen Blick

  • Online zu lernen ist flexibel und unabhängig von Zeit und Ort überall dort möglich, wo es eine Internetverbindung gibt.
  • Keine Investitionen in eigene Lernplattform notwendig. Auch Kosten für die Unterhaltung entfallen.
  • Attraktive Lizenzmodelle der Anbieter. Damit wird digitales Lernen auch für kleine Unternehmen und in Nischenthemen attraktiv.
  • HR behält die Kontrolle und kann sich vorab über die Lerninhalte informieren.
  • Kurse müssen nicht selbst entwickelt und kuratiert werden. Das Wissen steht schnell zur Verfügung. Das ist besonders interessant für Themenbereiche wie z. B. IT und Marketing, die sich sehr schnell weiterentwickeln.
  • Die Lernenden können verschiedene Lernformate nutzen. Es gibt Video-Tutorials, Webinare und klassisches E-Learning, häufig auch in Kombination als Blended Learning.
  • Die Betreuung der Lernenden kann ebenfalls über den Anbieter erfolgen, kein eigenes Personal wird geblockt.

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1 Kommentar

  1. Ich denke auch, dass gerade online Lernen Mitarbeiter so richtig motivieren kann, sich weiterzubilden, zum Marketingfachmann oder Social Media Experte zu werden. Oft ist es auch eine willkommene Abwechslung im Arbeitsalltag mal ein Stündchen was anderes zu machen und zu lernen (so pervers das klingt).

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