Sie beginnt schon heute: die Zukunft des Lernens

Beitragsbild zum Gastbeitrag Thema Zukunfts des Lernens
Foto: Markus Winkler; Unsplash

Die Experten sind sich in dieser Sache einig: Lernen im beruflichen Kontext erfährt einen immensen Wandel, hin zum Lernen im Einklang mit der Arbeit. Aus diesem Grund muss es ein Umdenken bei den Lernenden und beim Management geben. Nicht eine bestimmte Tätigkeit soll einmalig erlernt werden, sondern vielmehr geht es darum, sich ständig weiterzubilden, um im dauerhaften Wandel bestehen zu können. Lebenslanges Lernen wird zur Prämisse für beruflichen Erfolg.

 

Ein moderner Lernstil erfordert einen neuen Ansatz

Anfang 2018 führte das britische Zentrum für Lern- und Leistungstechnologien die 7. Studie zum Thema „Lernen am Arbeitsplatz“ durch. Diese Studie zeigt, dass 31% der Lernenden Präsenzschulungen bevorzugen, 75% lieber Webressourcen nutzen und 91% eher den Wissensaustausch mit Kollegen suchen. Es wird deutlich, dass sich Mitarbeiter weg von traditionellen Schulungsmethoden hin zu Internet und gemeinschaftsbasierten Ansätzen bewegen.

 

Beschleunigung des Wandels

Die aktuelle Krise um Covid-19 beeinflusst nicht nur die Art, wie wir leben, sondern in erheblichem Maße auch, wie wir arbeiten, kommunizieren und lernen. Jan Rijken, Learning Director bei CrossKnowledge, hat ein Netzwerk von L&D-Experten befragt, um ihre Denkweise und ihre aktuellen Herausforderungen zu verstehen. Er fand heraus, dass digitales Lernen im allgemeinsten Sinne die Präsenzschulungen ersetzt hat, da nun im Home-Office gelernt wird. Wenn sich die Arbeit im Home-Office und in dezentralen Teams nach der Krise verfestigt, werden digitale Lernangebote ganz selbstverständlich einen größeren Stellenwert in der Lernstrategie von Unternehmen erhalten.

Eine weitere Erkenntnis ist, dass bisherige persönliche Lernangebote entweder in Online-Formate umgewandelt oder auf die Zeit nach der Krise verschoben wurden. L&D-Experten haben große Kreativität bewiesen, indem sie in kurzer Zeit neue digitale Lernprogramme zusammengestellt haben. Selbst mit den neuen Arbeitsbedingungen konfrontiert, mussten sie sich mit den Herausforderungen der Mitarbeiter im Home-Office und in dezentralen Teams auseinandersetzen und passende Lernangebote kreieren.

Was wird die Zukunft bringen? Ein neues Zeitalter des Lernens. Es wird sich durch die Neugestaltung des Lernökosystems und das Lernen im Einklang mit der Arbeit auszeichnen. L&D und IT müssen analysieren, wie vorhandene Lerntechnologien im Hinblick auf die neuen Bedingungen optimiert werden können.

 

Neben der Technologie ist die Lernmethodik bedeutend

Laut Gartner sind nur 20% der Belegschaft ausreichend qualifiziert und bereit für aktuelle und zukünftige Jobs. Was ist erforderlich, um diese Lücke zu schließen? Laut McKinsey haben transversale Fähigkeiten wie Leadership, Kommunikations- und Verhandlungsfähigkeiten, kritisches Denken und Entrepreneurship die größte Bedeutung, Tendenz steigend. Wir müssen beachten, welche Lerninhalte für welche Fähigkeiten, für welchen Job und für welche Lernende relevant sind! Es ist nicht sinnvoll, den Lernenden eine große Bibliothek von Inhalten zur Verfügung zu stellen, wenn die notwendige Struktur fehlt. Das führt zu Orientierungslosigkeit, Überforderung und Frust.

Lerninhalte müssen unter pädagogischen Gesichtspunkten aufbereitet und zusammengestellt werden und relevant für die Lernenden sein. Nur so entsteht ein Lernökosystem, das begeisternde Lernerfahrungen, erfolgreichen Wissenstransfer und den Lernenden dadurch einen Mehrwert bietet. Deshalb nutzt CrossKnowledge induktive Pädagogik. Das zu erarbeitende Thema wird beispielhaft im Kontext der täglichen Arbeit dargestellt, um Inhalte für die Lernenden greifbarer zu machen. Anhand des Beispiels werden im weiteren Verlauf des Lernangebotes Problemstellungen analysiert und entsprechende Schlüsse gezogen. Der Praxisbezug und die emotionale Komponente fördert die Erinnerungsleistung der Lernenden.

Ein konzeptionelles Modell zum Verständnis des selbstgesteuerten Lernens in Online-Umgebungen wurde von Mien Segers and Filip Dochy, renommierte Corporate Learning Professoren der Universität Maastricht, entwickelt: das HILL-Modell. Beim „High Impact Learning that Lasts“ geht es um selbstständiges und reflektiertes Lernen mit Feedback-Elementen als essenzielle Bausteine. Flexibilität, wechselnde Lernformate, kollaboratives Lernen und eine Personalisierung des Lernpfades sind Kernelemente des Lerndesigns.

 

Digitale Lernerlebnisse auf höchstem Niveau

Lernen ist eine individuelle Reise. Jeder Mensch legt sie anders zurück. CrossKnowledge entwickelt deshalb hocheffiziente Lernmethoden, um den Erwerb von Kompetenzen und Soft Skills zu fördern. Bei der Entwicklung von Lösungen schöpft CrossKnowledge aus 20 Jahren Erfahrung im Bereich des digitalen Lernens. Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Der Beitrag von Fachexperten und Endbenutzern am Gestaltungsprozess ist von großem Wert.

Erfolgreiches Lernen erfordert mehr als die Bereitstellung einer Bibliothek aus Lernvideos. Entscheidend für den langfristigen Lernerfolg, also den Wissenstransfer in die tägliche Arbeit, ist das Engagement der Lernenden selbst. Das wiederum hängt von der Qualität der Benutzeroberfläche und dem Lernerlebnis ab. Und leider gibt es keine Universallösung. CrossKnowledge arbeitet mit Lernwissenschaftlern, Pädagogen und Neurologen an der Weiterentwicklung einer Lernumgebung, die Nutzer motiviert und richtige Stimulanzen für erfolgreichen Wissenstransfer setzt.

Die Implementierung eines LMS oder LXP ist kein Garant für Erfolg, wenn das pädagogische Konzept fehlt. CrossKnowledge legt bei der Entwicklung von Lösungen daher den Schwerpunkt auf nachhaltigen Kompetenzerwerb mit bewährten pädagogischen Techniken und modernsten technologischen Hilfsmitteln. CrossKnowledge verhilft Ihrem Unternehmen zu optimalen Lernergebnissen. Denn Qualität heißt, bei jedem Schritt des Lernprozesses einen Mehrwert zu erzeugen. Den Lernenden werden relevante Inhalte im passenden Format angeboten. Es gibt Lernpfade zum vollständigen Kompetenzerwerb (Macro-Learning), kurze Lernelemente können zur Auffrischung vorhandenen Wissens genutzt werden (Micro-Learning) und beides wird mit einer attraktiven Lernplattform und erstklassigem Service kombiniert.

 

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Dann sollten Sie den Vortrag Die Zukunft des Lernens beginnt heute von Dirk Flaskamp, Global Account Manager bei CrossKnowledge, im Rahmen der L&D Pro Conference am 23. September um 09:45 Uhr, nicht verpassen.

 

 

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