Einfach, effizient und entspannt arbeiten: 5 Tipps, die Wissensarbeit in Büro und Homeoffice mit guten Arbeitstechniken erleichtern

Gastbeitrag Thomas Wunderberg-5 Tipps für Wissenarbeit mit soliden Arbeitstechniken
Foto: Thomas Wunderberg

Manuelle Arbeiten sind schon lange in jeder Hinsicht optimiert worden – zuerst im Hinblick auf mehr Effizienz und dann zunehmend auch unter dem Aspekt der Gesundheit der Arbeitnehmer*innen.

Bei der Wissensarbeit vollzieht sich dieser Prozess nun mit etwas Verzögerung ebenso: Erst wurden neue Arbeitstechniken nur im Sinn von „höher, schneller, weiter“ propagiert. Heute rücken andere Aspekte in den Mittelpunkt: Haben Ihre Mitarbeitenden den notwendigen Raum für kreatives Denken oder ertrinken sie in der Informationsflut? Welche Unterstützung brauchen sie, um aus dem Hamsterrad auszusteigen und diesen Freiraum selbst zu schaffen? Wie zufrieden sind die Mitarbeitenden mit ihrer Arbeit?

In Berufen, in denen die Menschen für das Lösen von Problemen, also fürs Denken bezahlt werden, lohnt es sich enorm, Zeit und Geld in solide Arbeitstechniken zu investieren, um alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die lösungsorientiertes Denken blockieren.

5 Bereiche, in denen sich mit einfachen Mitteln, enorm viel Freiraum gewinnen lässt:

1. Wenn unser Kopf voll ist mit Zeug, an das wir noch denken müssen, schrumpft der Anteil der Gehirnkapazität, der uns zum Lösen von Problemen zur Verfügung steht. Darum ist es so wichtig, diese profanen Dinge auszulagern aus dem Kopf in ein System, mit dem alle Termine und Aufgaben erfasst werden. An einer guten Selbstorganisation sollte man immer wieder feilen, z. B. mithilfe unserer monatlichen Effizienztipps.

2. Man hat gute Ansätze, braucht aber zu lange, um sie festzuhalten, z. B. weil man nie gelernt hat, mit 10 Fingern zu schreiben oder man die täglich benutzte Software besser kennen müsste. Auch wenn man bisher so halbwegs ohne durchgekommen ist: Es lohnt sich auch im Erwachsenenalter noch, das 10-Finger-System zu lernen. Das macht sogar Spaß! Und am besten noch jede Woche ein neues Tastenkürzel für die am häufigsten gebrauchte Software. Damit können Sie Ihre Ideen und Lösungen festhalten, bevor der gute Gedanke wieder weg ist.

3. Die Informationsflut ist ein weiterer Grund, weshalb viele wichtige Arbeiten liegen bleiben. Viele Menschen sind im Alltag „an ihr Postfach gefesselt“, sodass sie zum Wesentlichen gar nicht vordringen. Hier hilft nicht nur eine gute Selbstorganisation, sondern vor allem erwachsenengerechte Lesetechniken. Die meisten wissen gar nicht, was für ein Potenzial darin steckt, die eigene Lesetechnik weiterzuentwickeln. Dadurch lernt man nicht nur, schneller zu lesen, sondern auch das Richtige zu lesen und das Unwichtige konsequent wegzulassen. Wenn Sie wissen wollen, wo Sie stehen, können Sie hier einen Lesetest machen.

4. Natürlich können wir nicht alle Denkblockaden alleine loswerden. Wer Probleme im Team lösen möchte, braucht dazu Techniken, mit denen sich neue Lösungen erdenken lassen, statt immer wieder dieselben alten Schleifen zu drehen. Hier bieten sich Kreativitätstechniken an, die nicht nur in der Produktentwicklung essenziell sind, sondern überall, wo Denkarbeit im Team stattfindet.

5. Last but not least, können wir nicht ununterbrochen Höchstleistungen bringen. Für die eigene Arbeitszufriedenheit ist es wichtig, sich zu fordern, aber nicht zu überfordern. Wenn wir leistungsfähig bleiben wollen, brauchen wir auch Entspannung. Bei der Bildschirmarbeit sind besonders Pausen für die Augen wichtig. Gute Impulse dazu bietet die kostenlose Entspannungsschule, die dabei hilft, tägliche Entspannungspausen als gute Gewohnheit zu etablieren. Am besten gleich reinschauen, denn Entspannung ist doch mal ein schöner Vorsatz!

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Thomas Wunderberg
Inhaber bei

Thomas Wunderberg ist Diplom-Informatiker und war Teamleiter in einem großen IT-Unternehmen. Ein Lesetraining hat sein Leben verändert: weg von der 60-Stunden-Woche hin zu einer guten Work-Life-Balance. Mittlerweile ist er seit vielen Jahren ausgebildeter Improved-Reading-Trainer und Visualtrainer. Er ist Inhaber von e³ trainings und Entwickler von train & see.

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Thomas Wunderberg

Thomas Wunderberg ist Diplom-Informatiker und war Teamleiter in einem großen IT-Unternehmen. Ein Lesetraining hat sein Leben verändert: weg von der 60-Stunden-Woche hin zu einer guten Work-Life-Balance. Mittlerweile ist er seit vielen Jahren ausgebildeter Improved-Reading-Trainer und Visualtrainer. Er ist Inhaber von e³ trainings und Entwickler von train & see.

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