Wie HR- und L&D-Abteilungen DIE Treiber der digitalen Wissens-Transformation in Unternehmen werden

Titelbild zum Gastbeitrag von Sebastian Dust von Slidepresenter zum Thema Content Curation
Quelle: © Lysander Yuen, www.unsplash.com

Wie können Unternehmen es schaffen, spezifisches Fachwissen dauerhaft im Unternehmen zu speichern, die E-Learning-Angebote und die Wissens-Bibliothek ständig zu erweitern und trotzdem alle Inhalte immer aktuell zu halten? Vermutlich sind sich alle einig: Das kann extrem aufwändig werden. Hier kommt das Kuratieren von Inhalten ins Spiel.

Lassen Sie uns dazu eine Frage klären: Wie wird Employee-Generated Content zum Super-Booster im Wissenstransfer?

Haben Sie schon mal den Begriff „Content Curation“ gehört?

Als Content Curation (deutsch: Kuratieren von Inhalten) bezeichnet man das Zusammentragen, Aufbereiten und Veröffentlichen von Inhalten, die man nicht selbst erstellt hat. [Quelle: Ryte Wiki]

Was bedeutet „Nicht selbst erstellt“ in diesem Fall? Es meint „außerhalb der L&D-Teams“. Ob die Inhalte dann von extern eingekauft oder von allen Kollegen im Unternehmen (Employee-Generated Content) erstellt werden, muss jedes Unternehmen für sich selbst überlegen.

Aber die Definition von Content Curation basiert auf jeden Fall auf der Relevanz für Unternehmen, Kollegen und Lernende.

 

Content Curation bietet dabei einzigartige Vorteile:

  • Identifizieren des besten Inhalts aus mehreren Quellen
  • Filtern nach Relevanz
  • Teilen mit der richtigen internen Zielgruppe zur richtigen Zeit über die richtige Plattform
  • Mehrwert erzeugen mit Kommentaren, Kontexten oder Querverweisen
  1. Aussagekräftigen Inhalt aggregieren

Die Informationen werden innerhalb des Mitarbeiterschaft nachgefragt, erstellt, gesammelt und organisiert. Dem Lernenden wird ermöglicht, auf alle Inhalte über eine einzige Plattform zuzugreifen.

  1. Qualität für Lernende steigern

Normalerweise werden Inhalte von Experten aus den L&D-Teams erstellt. Entsprechende Systeme ermöglichen es heutzutage aber jedem, Lerninhalte und wichtige Wissensbausteine selbst zu produzieren. Dies wirft nicht nur einen neuen Blick auf die Wissens-Qualität innerhalb des Unternehmens. Mit dem richtigen Prozess stellen Sie zudem sicher, dass die relevantesten und kontextbezogensten Inhalte erstellt werden.

  1. Mitarbeiter motivieren

Content Curation ermöglicht Mitarbeitern, für ihren Beitrag, ihr Wissen und ihr Engagement Anerkennung zu erhalten und belohnt zu werden.

  1. Grundlage für „Lernen als Kontinuum“

Die Einbeziehung sozialer Komponenten schafft zudem ein konstantes Engagement-Modell – wie zum Beispiel Likes, Shares, Foren, Diskussionen, Fragen/Antworten – das die Zusammenarbeit auf Peer-Ebene fördert.

Was denken Sie?

Wieviel der täglichen Arbeitszeit wenden Arbeitnehmer für die Suche nach Informationen auf? Verschiedene Studien zeigen, dass Mitarbeiter (selbstverständlich abhängig von der entsprechenden Tätigkeit) mindestens 15 Minuten täglich nach notwendigen Informationen suchen. In Einzelfällen aber auch mal bis zu 2 Stunden. Pro Tag! 15 Minuten täglich wirkt vielleicht erstmal nicht viel. Rechnet man dies aber mal auf eine Woche oder einen Monat oder ein Jahr hoch – dann bedeutet das 60 Stunden unsinnig verschwendete Arbeitszeit. Pro Jahr und Mitarbeiter!

Und jetzt stellen Sie sich mal vor…

Was würde wohl passieren, wenn es eine zentrale Wissens-Bibliothek im Unternehmen gäbe. Man kann dort nach den Antworten auf jegliche Fragen suchen.

Und wenn man die entsprechende Antwort nicht findet?

Dann stellt man die Frage zielgerichtet an den Kollegen, der sie vermeintlich am besten beantworten kann. Dieser hilft mit seiner Antwort allen anderen Kollegen auch – denn ab sofort ist die Antwort auf besagte Frage verfügbar. Sie muss nie wieder von einer anderen Person beantwortet werden.

So findet ein Umdenken im Unternehmen statt, den richtigen Weg zu Informationen zu finden und Inhalte auszutauschen (Community of Learning-Ansatz).

Fazit

Die Einführung von Employee-Generated Content kann – mit der Unterstützung des richtigen Systems – zum Super-Booster des digitalen Wissenstransfers werden. Und HR- und L&D-Abteilungen damit zu DEM Treiber der digitalen Wissens-Transformation.

Und nun? Sprechen Sie mit SlidePresenter!

SlidePresenter wurde (auch) dazu entwickelt, Employee-Generated Content schnell und einfach zu erstellen und damit die großen Vorhaben einer Wissens-Bibliothek in die Tat umzusetzen. Unsere Berater zeigen Ihnen gerne, wie andere Unternehmen dies bereits erfolgreich umgesetzt haben – und helfen Ihnen dabei, die richtigen Schritte für Ihr Unternehmen anzugehen.

Sebastian Dust
eLearning Experte bei | + posts

Sebastian Dust ist eLearning Experte bei SlidePresenter. Er beschäftigt sich fortwährend mit der Frage, wie das Wissen der Mitarbeiter am besten für Unternehmen nutzbar gemacht werden kann. Aber auch, wie Unternehmen dafür sorgen können, das Wissen verfügbar ist und von den Mitarbeitern schnell und effizient konsumiert werden kann, sodass eine maximale Produktivität entsteht.

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Sebastian Dust

Sebastian Dust ist eLearning Experte bei SlidePresenter. Er beschäftigt sich fortwährend mit der Frage, wie das Wissen der Mitarbeiter am besten für Unternehmen nutzbar gemacht werden kann. Aber auch, wie Unternehmen dafür sorgen können, das Wissen verfügbar ist und von den Mitarbeitern schnell und effizient konsumiert werden kann, sodass eine maximale Produktivität entsteht.

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