3 Tipps für Global Leadership in virtuellen internationalen Teams

Titelbild zum Gastbeitrag von Luke McBride von Carl Duisberg Centren zum Thema Global Leadership
Titelbild: Jehyun Sung on Unsplash

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Die Einen schweigen im Meeting, die Anderen dominieren jede Diskussion. Der unterschiedliche Umgang mit Terminen führt zu Differenzen beim Projektmanagement. Jedes Teammitglied braucht einen anderen Führungsstil. Kommt Ihnen das bekannt vor? Das sind die täglichen Herausforderungen bei der Leitung eines virtuellen internationalen Teams. 

Unsere Tipps zeigen Ihnen, wie Sie Ihr virtuelles internationales Team effizient führen.

Die virtuelle Zusammenarbeit über kulturelle Grenzen, Kontinente und Zeitzonen hinweg ist für Führungskräfte und Mitarbeitende global operierender Unternehmen längst Alltag. Trotzdem entstehen daraus viele neue Herausforderungen. Eine davon ist das Management unterschiedlicher Kulturen im Team. 

Wie kann man im kulturell gemischten virtuellen Team Vertrauen aufbauen? 

Selbst wenn man sich persönlich trifft ist die Arbeit in international gemischten Teams nicht einfach. Virtuell wird sie noch mal schwieriger. Für den Teamleiter stellen sich viele Fragen:

  • Wie kann auf Distanz Vertrauen im Team geschaffen werden?
  • Wie stelle ich sicher, dass alle gleichmäßig viel Einfluss haben auf die gemeinsamen Projekte und Prozesse?
  • Wie können Konflikte und Missverständnisse vermieden oder gemanagt werden?

Tipps für die Führungskraft

Tipp 1: Sorgen Sie als Erstes für den Aufbau einer Kommunikationskultur, in der alle zu Wort kommen. Nur so kann sich das volle Potenzial der diversen Gruppe entfalten. Wenn diese Hürde überwunden ist, können internationale Teams sehr viel leistungsstärker sein als monokulturelle. Sensibilisieren Sie dafür zu Beginn für unterschiedliche Kommunikationsstile, damit direkte und indirekte Kommunikation verstanden wird und auch Nichtmuttersprachler ihre Meinung sagen können. 

Tipp 2: Wird ein neues Team zusammengestellt, investieren Sie am Anfang Zeit für die Einigung auf gemeinsame Prozesse und Routinen. Dazu gehören regelmäßige Meetings, aber auch Regeln für den Umgang und die Zusammenarbeit. Wer muss wann wen informieren oder um Erlaubnis fragen? Was wird wo gespeichert? Wie genau planen wir? So ein Kick-off-Workshop muss kultursensibel moderiert werden, dann können seine Ergebnisse ein Team über lange Zeit tragen.

Tipp 3: Lassen Sie sich von interkulturellen Experten begleiten. Diese sind dafür ausgebildet, Teams für kulturelle Unterschiede zu sensibilisieren und unterstützen sie dabei, eine gemeinsame Teamkultur zu entwickeln. Machen Sie nicht den typischen Fehler, die Wirkung von Kultur zu unterschätzen, weil ja z. B. alle Ingenieure sind. Jeder sieht die Welt durch seine eigene kulturelle Brille und denkt, seine Vorgehensweise wäre „normal“.  

Best Practice aus 50 Jahren Erfahrung

Interkulturelle Kompetenz sollte eine Basisqualifikation sein. Für Personaler stellt sich daher oft die Frage, wie man interkulturelle Organisationsentwicklung so aufstellen kann, dass diese wichtige Schlüsselqualifikation großflächig im Unternehmen entwickelt wird. 

Die interkulturellen Experten der Carl Duisberg Centren berichten Ihnen gern von vielen Best Practice Fällen aus der über 50-jährigen Erfahrung in der interkulturellen Begleitung von Kunden im Internationalisierungsprozess. Wir beraten auch dazu, wie interkulturelle Trainings mit unterschiedlichen Themen aus dem Managementtraining, wie zum Beispiel agiles Projektmanagement, Verhandlungen oder Führung usw. gepaart werden können.

Treffen Sie unsere Experten Luke McBride und Sarah Kuhnert bei unserem Vortrag auf der L&Dpro im Themenschwerpunkt Remote Leadership am 06.07.2021 und 23.11.2021 jeweils um 11.15 Uhr. Mehr Informationen finden Sie auf https://www.carl-duisberg-interkulturelles-training.de/.

Bildernachweis:
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Autorenbild Luke McBride von Carl Duisberg Centren
Luke McBride
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Luke McBride ist interkultureller Trainer und Projektmanager für Interkulturelles Training bei den Carl Duisberg Centren. Der gebürtige Australier lebt seit vielen Jahren in der Nähe von Köln.

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Luke McBride

Luke McBride ist interkultureller Trainer und Projektmanager für Interkulturelles Training bei den Carl Duisberg Centren. Der gebürtige Australier lebt seit vielen Jahren in der Nähe von Köln.

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