Upskilling Talent – Warum Weiterbildung heute wichtiger denn je ist

Beitragsbildung zum Beitrag von Speexx zum Thema upkilling
Titelbild: Digital Storm/shutterstock.com

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Nach vielen Monaten im Ausnahmezustand und durch die dadurch zwangsläufig beschleunigte Digitalisierung stehen viele Personalverantwortliche vor einer neuen Herausforderung. Sie müssen die Fähigkeiten und Kenntnisse des bestehenden Teams und neuer Talente, die in das Team aufgenommen werden sollen, an die Anforderungen der neuen hybriden Arbeitswelt anpassen.

In diesem Zusammenhang fällt immer häufiger der Begriff „Upskilling“. Finden wir gemeinsam heraus, worum es dabei geht und wieso es auch für Ihre Geschäft so wichtig ist.

Was ist Upskilling?

Sehr vereinfacht könnte man sagen, Upskilling bedeutet lernen. Etwas weniger generalisiert bedeutet Upskilling, neue Kompetenzen erwerben, die für die Weiterentwicklung wichtig oder aufgrund einer veränderten Arbeitssituation unvermeidlich sind. Es ist also eine Form der Weiterbildung.

Bei den neu zu erlernenden Fähigkeiten kann es sich beispielsweise um digitale, analytische oder organisatorische Kompetenzen handeln. Aber natürlich auch um Fremdsprachen oder allgemeine Kommunikationsskills können Teil eines auf Upskilling ausgerichteten Weiterbildungsprogramms sein.

Upskilling vs. Reskilling

Neben dem Upskilling gibt es auch das Reskilling. Dabei geht es aber nicht – wie man durchaus meinen könnte – um das Auffrischen eingestaubten Wissens, sondern viel mehr um das Erlernen neuer Kompetenzen, die es braucht, um eine neue Aufgabe innerhalb des Unternehmens zu übernehmen.

Reskilling kann Teil einer größer angelegten Weiterbildungs- und Umstrukturierungsstrategie im Unternehmen sein, bezieht sich allerdings (fast immer) ausschließlich auf die bestehende Belegschaft. Upskilling hingegen kann im bestehenden Team wie auch bei neuen Mitarbeitenden angewendet werden.

Quelle: SFIO CRACHO/ shutterstock.com

Upskilling-Bedarf durch Digitalisierung

Durch die Pandemie und die dadurch erfolgte Beschleunigung der Digitalisierung ist ein unübersehbarer Upskilling-Bedarf entstanden. Viele Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen mussten ihre Mitarbeitenden quasi über Nacht mit neuen Tools und Technologien bekannt machen.

Damals bestand eine besondere Herausforderung darin, jegliche negative Auswirkung auf das Geschäft zu vermeiden. Der Umstieg musste quasi unbemerkt und nebenbei stattfinden. Um das Geschäft am Laufen zu halten, setzten viele Unternehmen nach kurzer Recherche auf die schnellste oder gar „erstbeste“ Lösung, um Mitarbeitende vor einer Ansteckung zu schützen, von zu Hause aus arbeiten zu lassen und die Präsenz im Büro bis auf Weiteres auszusetzen.

Das Ergebnis ist eine bunte Mischung an Tools und Programmen, die nun tagtäglich genutzt werden, ohne dass es je eine fundierte Einführung oder Schulung für deren optimale Nutzung gegeben hätte.

Upskilling für das hybrid arbeitende Team

Die Plötzlichkeit, mit der die, von vielen für unmöglich gehaltene Situation der Pandemie eingetreten ist, hat zu einer Art „Learning by doing“- Weiterbildung in vielen Unternehmen und Organisationen geführt. Jetzt, da die Welt langsam zur Normalität zurückkehrt, wäre es theoretisch möglich wieder zum alten Arbeitsmodell zurückzukehren. Dennoch haben sich viele Unternehmen entschieden, auf hybride Lösungen zu setzen.

Hybrides Arbeiten, also eine Mischung aus Homeoffice und Anwesenheit im Büro ist für viele eine Herausforderung. Neben den allzu bekannten Problematiken mit den genutzten Kommunikationstools, haben vor allem die Arbeit im Team, Brainstorming und kreativer Austausch unter der überstürzten digitalen Transformation gelitten.

Spätestens seit klar ist, dass auch nach der Pandemie nicht – oder zumindest nur teilweise – zu den alten, traditionellen Arbeitsmodellen zurückgekehrt werden wird, sollten Unternehmen unbedingt Upskilling-Maßnahmen für die Bereiche Teamwork und Kreativität einführen, um Lücken zu schließen und die Performance des Teams zu unterstützen.

Upskilling durch neue Talente vs. Upskilling neuer Talente

Sie können Upskilling auf Ihr bestehendes Team anwenden, indem Sie neue Talente einstellen, die über für das Unternehmen wichtige Kompetenzen verfügen. Dadurch helfen Sie Ihrem Team zu wachsen und Aufgaben effektiver zu erfüllen. Sie können aber auch neue Talente einstellen, die dann umgehend weitergebildet werden. Das ist Upskilling neuer Talente.

Ein sehr einfaches Beispiel für Upskilling neuer Talente ist dieses: Jemand bewirbt sich bei Ihnen und passt perfekt auf eine von Ihnen ausgeschriebene Stelle. Die Arbeitserfahrung stimmt, die Gehaltsvorstellungen auch und alle von Ihnen als Voraussetzung angegebenen Programme gehören zum festen Repertoire des Bewerbers oder der Bewerberin. Einzig und allein die Sprachkenntnisse scheinen mangelhaft. Im Vorstellungsgespräch stellen Sie fest, dass die Person auch bestens ins Team passen würde, die sprachlichen Anforderungen aber überhaupt nicht erfüllt.  

Nun liegt es an Ihnen. Entscheiden Sie sich für einen anderen Kandidaten oder eine andere Kandidatin oder geben Sie der Person, die Sie eigentlich in Ihrem Team sehen wollen, eine Chance und investieren in ihre Weiterbildung (in diesem Fall einen Sprachkurs)? Entscheiden Sie sich für Letzteres, dann ist das Upskilling.

Quelle: loreanto/shutterstock.com

Erfolgreiches Upskilling – so geht’s

Für ein erfolgreiches Upskilling-Programm benötigen Sie eine effektive Strategie. Als groß angelegtes Projekt, das mehrere oder sogar alle Abteilungen im Unternehmen betrifft, ist gute Vorbereitung unverzichtbar für ein optimales Ergebnis. Bei Ihrer Strategie sollten Sie deshalb diese Punkte beachten:

1) Der erste Schritt

Analysieren Sie die aktuelle Situation und erkennen Sie, wo Bedarf ist.

2) Vermeiden Sie Überraschungen

Informieren Sie Ihr Team über die anstehenden Weiterbildungsmaßnahmen und planen Sie Zeit dafür ein.

3) Team-Engagement

Beziehen Sie Ihr Team mit ein und beachten Sie die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeitenden.

4) Team vs. Einzelne Mitarbeitende

 Bewerten Sie die Bedürfnisse des Teams und beraten Sie einzelne Mitarbeitende, um einen passenden Ansatz für jeden anzubieten.

5) Die richtige Wahl

Entscheiden Sie sich für die Art der Trainingsmaßnahmen, die Sie durchführen möchten und wählen Sie den passenden Anbieter aus.

6) Durchführung

Begleiten Sie das Projekt, verfolgen Sie die Entwicklung, messen Sie Resultate und teilen Sie diese mit Ihrem Team.

Die wichtigsten Upskilling-Themen

Mit dieser Strategie sollte einem erfolgreichen Weiterbildungsprogramm in Ihrem Unternehmen nichts mehr im Weg stehen. Gerade jetzt sind digitale und organisatorische Fähigkeiten wichtige Themen, aber auch Sprach- und Kommunikationstraining sollten in einer digitalen Arbeitswelt einen besonderen Stellenwert haben.

Wagen Sie den Schritt in die Zukunft des Arbeitens und setzen Sie auf die richtige Form des Upskillings. Nur so können Sie Ihr Team und das gesamte Unternehmen langfristig zum Erfolg zu führen.

Franca Lavinia
Content Marketing Manager bei Speexx | + posts

Franca Lavinia Meyerhöfer ist Content Marketing Manager bei Speexx, der digitalen Plattform, mit der Unternehmen besser Sprachen lernen und ihre Workforce auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereiten können.

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